FRIEDRICH - LIST - SCHULE ULM

Berufsfachschule Wirtschaft

Die zweijährige Berufsfachschule – mein Weg zum mittleren Bildungsabschluss

Die Berufsfachschule Wirtschaft, die sogenannte Wirtschaftsschule, ist aus der früheren Höheren Handelsschule entstanden. Sie war zunächst als weiterführende Schule für die Hauptschule gedacht. Im  Laufe der letzten Jahre hat sie sich weiter geöffnet und ermöglicht heute Schüler*innen aus verschiedenen Schularten (siehe unten im Schaubild) über diesen 2-jährigen Bildungsgang nach erfolgreichem Abschluss die Fachschulreife zu erwerben. Diese schließt die Berechtigungen des Realschulabschlusses ein.

Mit der Versetzung in die Klasse 2 der Berufsfachschule erhalten die Schüler*innen im Zeugnis die Bestätigung über den Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstandes.

Eine Entscheidung für diese Schulart bedeutet für die Schüler*innen, dass sie sich nicht nur mit allgemeinbildenden Fächern beschäftigen, sondern bereits früh Kenntnisse und Fähigkeiten in berufsspezifischen Fächern, wie Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Datenverarbeitung und Textverarbeitung mit Büropraxis erwerben.

Im Anschluss an die Berufsfachschule stehen vielfältige Möglichkeiten offen: eine Ausbildung u. a. im kaufmännischen, sozialen oder technischen Bereich oder ein weiterer vollzeitschulischer Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife.

Studiendirektorin
Stefanie Hopfengart

Tel.: 0731 / 161 – 3884

¹ Projektkompetenz ist ein eigenständiges Fach. Sie wird jedoch integrativ unterrichtet.

Die Übungsfirma Energie Office GmbH in der Berufsfachschule Wirtschaft – ermöglicht praxisnahes Lernen. Ziel ist es, die Handlungsfägikeit der SchülerInnen durch die Vermittlung von Fach-, Methoden-, Personal- und Sozialkompetenz zu fördern.

In einer Übungsfirma wenden die Schüler ihre im Theorieunterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an, indem sie sämtliche kaufmännischen Tätigkeiten einer Unternehmung ausführen. Unter anderem bearbeiten sie Kundenaufträge, bestellen bei Lieferanten, buchen Rechnungen und bezahlen diese durch Banküberweisungen.

Der Waren- und Geldverkehr ist aus kaufmännischer Sicht vollständig, jedoch fließt weder reale Ware noch reales Geld. Kundenkontakte werden schriftlich, telefonisch und auf regelmäßig stattfindenden regionalen und internationalen Messen gepflegt.

Kunden und Lieferanten sind Übungsfirmen im In- und Ausland. Weltweit sind derzeit über 3000 Übungsfirmen auf dem sog. Übungsfirmenmarkt aktiv tätig. Für einen reibungslosen Ablauf sorgt die Zentralstelle der Übungsfirmen in Essen, die neben einem Bankensystem auch übergeordnete Dienste wie z. B. Finanzamt, Krankenkassen und Postamt zur Verfügung stellt.

Stefanie Hopfengart
Meta Wiesenfarth

Aktuelles und Termine

 

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