“Ein Meer von Kuppeln. Ein Bild der sanften Schönheit, der geschwungenen Harmonie. Ein Bild des Friedens und der Ewigkeit: Roma Aeterna…- so beschrieb schon Goethe die Stadt Rom, als er im Oktober 1786 in Rom ankam.

Und tatsächlich, so präsentiert sich die Stadt von oben, wenn man sie von einem der vielen Hügel aus betrachtet. Unten bietet sich aber ein anderes Bild. Da braust der Verkehr um das Kolosseum und staut sich vor der Engelsburg. Uraltes schweigendes Rom – modernes schreiendes Rom. Die Kunstschöpfungen der Jahrtausende – das Forum Romanum und das Pantheon, der Petersdom und der Papstpalast, die Fontana di Trevi und die Spanische Treppe – stehen in einzigartigem Kontrast zum prallen Leben von heute. In Rom liegen Vergangenheit und Gegenwart beisammen, stehen nebeneinander, übereinander. Gleichzeitigkeit des Gleichzeitigen. Der Romreisende muss sich auf allerlei gefasst machen. Hier geht es drunter und drüber. Keine Stadt für nüchterne Gemüter, für Freunde der Effizienz. Deren Gesetze sind in Rom außer Kraft gesetzt. Was ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten?

Die Arabeske, hat ein italienischer Schriftsteller einmal gesagt, das sich rankende Ornament. Das ist Rom. Warum das Reisen hierher nie aufgehört hat und nie aufhören wird? Weil hier eine Welt aus den Fugen ist und sich doch so glücklich zusammenfügt. Ein Wunder inmitten des Lärms und aller Zumutungen einer modernen Metropole. Wer es erlebt hat, wird verstehen, dass man den Namen ROMA eigentlich umgekehrt lesen sollte: AMOR.

Für unsere Schülerinnen und Schüler des WG 12 war Rom der Höhepunkt des Jahres und ein schöner Abschluss vor den Sommerferien. Rom war einfach toll und alle waren begeistert. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unserer Kollegin Birgit Becker bedanken, die die Studienfahrt nach Rom im Vorfeld geplant und organisiert hat, allerdings die Fahrt aus privaten Gründen nicht antreten konnte.

Marion Konerth und Jochen Schmauder