SCHÜLERBETREUUNG

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Inklusion – Was ist das? Bei der Inklusion geht es um die Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft. Für die Friedrich-List-Schule bedeutet Inklusion, dass alle Schüler, mit und ohne Behinderung, gemeinsam lernen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten. Die Schule stellt sich auf die Verschiedenheit der Schüler ein – die individuellen Bedürfnisse werden berücksichtigt und die jeweiligen Kompetenzen gestärkt.

Ziel ist es, eine Vollzeit- oder Teilzeitausbildung zu ermöglichen, um den Schülern eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Inklusion erfordert ein Umdenken in der Gesellschaft. Auf dem Weg zum inklusiven Bildungssystem sind individuelle Unterstützungsmaßnahmen seitens der Ausbildungsfirmen, Bildungspolitik, Schulbehörden, Schulleiterinnen/Schulleitern sowie Lehrkräfte gefragt. Seit 1995 stellt sich die Friedrich-List-Schule dieser Herausforderung und beschult alle Schüler gemeinsam.

INKLUSION

Eine Chance, die nur gemeinsam gemeistert werden kann!

Jeder Mensch ist so individuell wie sein Fingerabdruck und so soll er auch bleiben!

Die Inklusionsbeauftragten der Friedrich-List Schule
Corinna D’Andrade
E-Mail: dand@fls-ulm.de

Artikel zur Inklusion aus der SWP vom 08.05.2015

Ein Schüler aus der 8. Klasse beschreibt, wie er seinen Schulalltag an der Friedrich-List-Schule empfindet.
Ein spannender und interessanter Artikel, der zeigt, dass Inklusion tatsächlich funktionieren kann!

Luis will keinen Schonraum

 

An der Friedrich-List-Schule gibt es zwei Suchtpräventionslehrer:

Julia Marten und Gerald Lechner

  • Sie sind in speziellen Lehrgängen für diese Aufgabe ausgebildet worden und erweitern durch jährliche Fortbildungen ihr Wissen. 
  • Sie beraten und betreuen Schülerinnen und Schüler, die im Freundeskreis oder im Elternhaus mit einem Suchtproblem konfrontiert sind oder die selbst ein Suchtproblem haben.
  • Sie informieren über die verschiedenen Suchtformen und Suchtmittel und geben Tipps im Umgang mit Süchtigen. Dabei reicht die Spannbreite von Alkohol- und Nikotinsucht über illegale Drogen und Internetsucht bis zu Essstörungen.

Ziel ist es, Betroffene zu motivieren, sich in professionelle Hände zu begeben. Entsprechende Kontakte werden von den Suchtpräventionslehrern vermittelt. Vertraulichkeit ist dabei oberstes Gebot!

Für Beratungsgespräche steht ein eigenes Beratungszimmer zur Verfügung.

Schulseelsorge an der Friedrich-List-Schule Ulm
Die Schulseelsorge an der FLS wird von beiden christlichen Kirchen verantwortet. Sie leistet einen Beitrag zur Gestaltung des Schullebens auf der Basis christlicher Glaubensüberzeugung, die die Würde und den Wert jedes Einzelnen unabhängig von seiner Nationalität und Religionszugehörigkeit in den Mittelpunkt des Handelns stellt. Sie hat alle am Schulleben Beteiligten im Blick.

Die Schulseelsorge möchte „Räume (er)öffnen…“   für:

  • Begegnungen und Gespräche
  • Begleitung und Problembewältigung
  • Spiritualität und Besinnung
  • Freude und Stille
  • Kennenlernen und Gemeinschaft
  • Kommunikation und Verbindung

Katrin Stickel, evangelisch, stic@fls-ulm.de
Ursula Rapp, katholisch, rapp@fls-ulm.de

Gemäß §16 der Verordnung des Kultusministeriums über Einrichtung und Aufgaben der Schülermitverantwortung (SMV-Verordnung, http://www.smv.bw.schule.de/smv-texte/verordnung.htm) wählt der Schülerrat für eine Amtszeit von einem oder zwei Jahren je nach Art und Größe der Schule einen oder mehrere Verbindungslehrer/innen (maximal drei). Diese beraten nach § 68 des Schulgesetzes von Baden-Württemberg die Schülermitverantwortung (SMV), unterstützen sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und fördern ihre Verbindung zu den Lehrern, der Schulleitung und den Eltern.

An der Friedrich-List-Schule werden derzeit drei Verbindungslehrer/innen für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt.

Traditionsgemäß werden die Verbindungslehrer/innen oft auch als „Vertrauenslehrer/innen“ bezeichnet und mit entsprechenden Funktionen betraut. So bilden sie auch die Anlaufstelle für alle Probleme und Beschwerden von Schülern/innen, die diese mit anderen Lehrkräften, mit Schulnoten, mit Mitschülern/innen oder bei besonderen Vorfällen in den Klassen haben. Die Verbindungslehrer/innen greifen in solchen Fällen auch gerne auf die Unterstützung durch den/die Beratungslehrer/in, die Schulseelsorger und/oder die Suchtpräventionsbeauftragten zurück.

Unsere Verbindungslehrer

Frau Christine Maier
Herr Christian Preisler
Herr Hannes Grimm

Die Beratungslehrerinnen Frau Yildiz und Frau Gauckler unterstützen Schüler und Schülerinnen bei

  • Lern- und Leistungsproblemen
  • Schullaufbahnberatung ( Übergänge in andere Schulen und Schularten)
  • persönlichen Schwierigkeiten
  • Mobbing

Termine nach Vereinbarung

Frau Yildiz und Frau Gauckler sind immer Montags bis Donnerstags von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Beratungszimmer 112 anzutreffen. (Es ist auch möglich, eine Nachricht in den entsprechenden Fächern im Lehrerzimmer zu hinterlassen).

Die Informationen werden vertraulich behandelt.

E-Mail: beratung@fls-ulm.de

Das LISTige Lern-Netz ist ein Projekt der Friedrich-List-Schule Ulm, das es Schülerinnen und Schülern der Wirtschaftsschule, des Berufskollegs und des Wirtschaftsgymnasiums ermöglicht, Lernunterstützung zu nehmen und zu geben.

Gemäß dem Leitbild der FLS sollen unsere Schülerinnen und Schüler zum einen gefordert, aber auch gefördert werden, zum anderen will die Schule „Hilfe zur Nutzung und zum Ausbau ihrer Potenziale anbieten“. Diesem Anspruch wird mit dem LISTigen Lern-Netz Rechnung getragen.

Warum Netz?

Das LISTige Lern-Netz hat viele Mitwirkende, die alle zum Erfolg beitragen:

  • Projektleitung
  • Hilfe gebende SchülerInnen
  • Hilfe erhaltende SchülerInnen
  • Schulleitung
  • Kollegium
  • Regierungspräsidium Tübingen
  • Stadt Ulm als Schulträger
  • Förderverein, Agenda-Gruppe

Wie funktioniert das LISTige Lern-Netz?

Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler betreuen jeweils einmal in der Woche eine Kleingruppe von 2-6 leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern. Derzeit werden die Fächer Mathematik, BWL/VWL, Englisch, Französisch und Spanisch angeboten. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler koordinieren selbst, wann und wo sie sich treffen, meist werden nachmittags an Wochentagen Räume und Material der Schule genutzt. Inhaltlich können verschiedene Schwerpunkte behandelt werden, von Hausaufgaben über Stoffwiederholung, Klassenarbeits- oder Prüfungsvorbereitung. Auch Zweier-Betreuungsteams haben sich gebildet. Es wird in jedem Schuljahr ein Durchlauf angeboten.

Worin liegt der Nutzen des LIDTigen Lern-Netzes?

Die betreuenden Schülerinnen und Schüler profitieren dabei einerseits von der Wiederholung bereits erarbeiteten Stoffes, aber auch vom Training für Beruf und Studium wichtiger Schlüsselqualifikationen (soziale, personale, methodische Kompetenzen). Sie erhalten am Ende eines Durchlaufs ein Zertifikat, das z.B. bei Bewerbungen für Ausbildung oder Studium vorgelegt werden kann und ihr Engagement bescheinigt. Die Hilfe nehmenden Schülerinnen und Schüler können nicht nur vom fachlichen Wissen Gleichaltriger, sondern auch von deren positiven Lernerfahrungen und oftmals großer Geduld profitieren. Für die Schülerinnen und Schüler ist das Angebot kostenlos, um die Teilnahme jedem zu ermöglichen.

Projektleitung

Eva Kles
Ulrike Tewes