In diesem Schuljahr haben wir nur noch eine VABO-Klasse. Viele sprechen von der „Flüchtlingsklasse“, jedoch haben sich die Gründe für den Weg nach Deutschland stark geändert. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler sind keine klassischen Flüchtlinge mehr, sondern es sind in großen Teilen Jugendliche, die mit ihren in Deutschland arbeitenden Eltern hier sind. Somit gibt es in diesem Schuljahr viele europäische VABO-Schüler.

Die Herkunftsländer sind dieses Jahr Italien, Portugal, Rumänien, Slowenien, Afghanistan, Syrien, Gambia und Brasilien. Die meisten Schüler sind zwischen 16 und 19 Jahre alt.

Um den Schülern den Kontakt zu deutschen Jugendlichen zu ermöglichen, haben die Klasse 12-3 und die VABO1 gemeinsam ihren Wandertag verbracht. Bei schönstem Wetter wanderten alle gemeinsam entlang der Donau nach Offenhausen. Nach einer Kekspause zur Stärkung ging es dann zurück zum Bowling-Center. Das war für einige der VABO-Schüler wirklich ein besonderes Erlebnis. Bei Musik in Discolautstärke, an die die Lehrerohren nicht mehr gewöhnt waren, wachten die Schüler erst richtig auf und hatten sehr viel Spaß. Die einzelnen Bowlinggruppen setzten sich aus beiden Klassen zusammen. Dadurch haben sich auch mehrere Gespräche zwischen den Schülern der 12. Klasse und den VABO-Schülern ergeben. Die meisten der VABO Schüler sprechen zwar zu Beginn des Schuljahres kaum Deutsch, können sich aber gut auf Englisch verständigen.

Auch unsere Schulsozialarbeiterin Frau Rode hat Herrn Franke und mich begleitet, um die Schüler besser kennenzulernen. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der VABO-Schüler für die Finanzierung der Eintrittsgelder durch die AGENDA-Gruppe bedanken.

Andrea Böse